Handbuch für Primär-Versorgungs-Einheiten

In einer Organisationsstruktur, wo viele verschiedene GDA zusammenarbeiten und auch Ressourcen (Räume, Gerätschaften, Fachpersonal) PVE-weit gemeinsam genutzt werden, sollte eine zentrale (elektronische) Terminverwaltung zur Anwendung kommen. Diese schafft Vorteile in verschiedenen Planungsaspekten:

  • Patientinnen/Patienten (Terminvergabe und -verwaltung)
  • PVE-Team-Mitglieder inkl. Assistenzen (Zuordnung zu geplanten Untersuchungen und Therapien)
  • Untersuchungs- und Behandlungsräume (Buchung durch PVE-Team entsprechend seiner Anwesenheit und Patiententerminen)
  • Medizintechnische Geräte

Weiterhin sollten auch Berechtigungen (bzw. Rollen) im Kalender abbildbar sein. Das kann bis in die Funktionalität eines Online-Patientenkalenders mit Terminwünschen gehen. Hier ist beispielsweise darauf zu achten, dass in der Rolle GDA gewisse Kommentarfelder in einem Termineintrag für eine Visitation sicht- und bearbeitbar sind, während aus Gründen des Datenschutzes den Ordinationsassistenzen diese Einträge in der Terminverwaltung der PVE nicht angezeigt werden.

Sollten PVE-Kalender sensitive Informationen (siehe "Datenschutz") enthalten, muss eine allfällige Synchronisation mit mobilen Geräten entweder massiv eingeschränkt (z.B. werden Patientendaten gar nicht synchronisiert) oder ein Management zur Verlässlichkeit dieser Geräte implementiert werden (Mobile Device Management oder Zertifikatsmanagement der Geräte), um die bestehenden Regulative zur Datensicherheit einhalten zu können.